Enkel:innentauglich Leben

Interessierten Menschen wird auf freudvolle Weise die Themen Nachhaltigkeit und Gemeinwohl näher gebracht. In kleinen Gruppen lernen die Teilnehmenden die Werte Menschenwürde, Demokratie & Mitsprache, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Solidarität besser kennen. Und am allerwichtigsten: Sie finden für sich den nächsten guten Schritt. Teilnehmende realisieren mindestens fünf selbstdefinierte kleine oder grössere Aktionen/Veränderungen in ihrem Alltag im Laufe eines halben Jahres.

Format «ETL»

Der Kurs ist als Serie aufgebaut, sechs Termine à je 2.5 Stunden während einer Dauer von 6 Monaten. Die 5-10 Teilnehmer:innen treffen sich somit alle 3-4 Wochen. Online oder vor Ort.

​Als Gruppe erhalten wir Themen-Impulse, tauschen uns dazu aus und formulieren und planen jeweils eine persönliche Aktion, welche bis zum nächsten Treffen realisiert wird. Dann besprechen wir den Erfolg und wie wir es erlebt haben.

Wirkung

Es handelt sich um eine Art Challenge in einer gut getragenen Gruppe. Innovativ an den Formaten ist die konkrete teilnehmerorientierte Aktion bei minimaler Wissensvermittlung. Dies erfahren wir in der Praxis als simpel und wirkungsvoll. Die Durchführungen bringen gelungene und kreative Aktionen hervor und führen zu nachhaltigen Veränderungen im Lebensalltag der Teilnehmenden.

Mehr Infos im Video:

Beispiele von Reflexionsfragen

Menschenwürde: Wie respektvoll gehe ich mit meinem näheren Umfeld um? Wie viel Respekt wird mir entgegen gebracht?

Ökologische Nachhaltigkeit: Was tut dein Arbeitgeber konkret in Bezug auf ökologische Nachhaltigkeit?

Transparenz und Mitsprache: Wie trefft ihr in der Familie Entscheidungen z.B. zu Freizeitaktivitäten oder Anschaffungen?

Soziale Gerechtigkeit: Bei welchen Produkten ist das Verhältnis beim Anteil des Preises zwischen Produzent und Händler besonders extrem/ungerecht? 

Solidarität: Hilfst Du Deinen Nachbarn, Freunden, Arbeitskollegen, Schulkollegen, wenn sie Unterstützung brauchen ?

Beispiele von Aktionen

Menschenwürde: Ich gehe der Frage nach, wie ich in unangenehmen Situationen wie z.B. der Begegnung mit Bettelnden ehrlich und würdevoll reagieren kann.

Ökologische Nachhaltigkeit: Ich scanne von einem Einkauf alle meine Lebensmittel mit der Code-Check-App und berichte, wieviel Umwelt-Infos wirklich hinterlegt sind.

Demokratie: Ich studiere die Vorlagen „Richtplan Siedling“ und „RP Verkehr“ und engagiere mich aktiv für das Pro-Lager.

Soziale Gerechtigkeit: Ich kläre bei drei Produkten ab, wer in der Lieferkette wie viel vom finalen Preis erhält.

Solidarität: Ich arbeite mit einem Jugendlichen, für den es eigentlich keinen Platz hat in der Praxis, entweder unentgeltlich oder spende die Einnahmen

Flyer

Termine

Mo, 30.01.
bis
10.07.

Enkel:innentauglich Leben | Uster

Fr, 17.02.
bis
07.07.

Enkel:innentauglich Leben | Thun/Steffisburg

Mi, 08.03.
bis
09.08.

Enkel:innentauglich Leben | Online

Mo, 20.03.
bis
21.08.

Enkel:innentauglich Leben | Münchenstein (BL), Primeo Energie Kosmos

Enkel:innentauglich Leben | Jegenstorf

Interessierte für eine Durchführung melden sich bei Barbara Schwarzenbach:

Testimonials

Mirka

Ich fand Enkel:innentauglich Leben interessant, lehrreich und bereichernd. Vor allem gefiel mir der Austausch zu den Themen in der Gruppe. Das konkrete Formulieren der Aktionen und das Berichten darüber war wichtig.

Toni

Ein tolles Format, super motivierend und inspirierend. Es hat mich motiviert in meinem Ort eine «nachhaltige» Gruppe auf die Beine zu stellen.

Delphine

Beibehalten werde ich auf jeden Fall die Kompostlösung, und wohl auch die Spenden bzw. das Angebot für Deutschunterricht/Unterstützung von Familien, die flüchtende Personen aufgenommen haben.

Philipp

Der Workshop war für mich inspirierend. Besonders wertvoll fand ich das Zusammensein und die Diskussionen. Es war ungezwungen und authentisch. Danke, ich werde den Kurs weiterempfehlen.

Adrian

Das war eine Herausforderung, ich habe meine Komfortzone verlassen. Ich half einen Tag bei der Schweizer-Tafel mit. Das war eine wertvolle Erfahrung und ein Augenöffner in Bezug auf Foodwaste resp. Lösungen dazu.